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Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Orthopädische Untersuchungstechniken

Was genau ist eine Knochendichtemessung?

Die Knochendichtemessung oder auch Osteodensitometrie wird meist nach WHO (Weltgesundheitsorganisation) -Richtlinien mit der so genannten DEXA-Methode (Dual-Röntgen-Absorptiometrie) durchgeführt.

Die Messung erfolgt in der Regel an den am häufigsten durch Knochenbruch gefährdeten Stellen im Skelett, nämlich am Schenkelhals der Hüfte und im Bereich der Wirbelsäule.

Der ermittelte sogenannte T-Wert bezeichnet die Höhe der Abweichung des Ergebnisses von einem Patienten-Vergleichs-Kollektiv.

Früher hat man bei einem T-Wert von weniger als minus 2,5 von einer Osteoporose (Knochensubstanzverlust) gesprochen.

Heute gehen in die Beurteilung des ermittelten Wertes noch viele weitere Risikofaktoren ein, wie z. B. das Geschlecht, das Patientenalter, vorbestehende Brüche, osteoporotische Brüche bei den Eltern, das Rauchen, eine Kortisontherapie, bestimmte Stoffwechselerkrankungen etc.

Ob eine Osteoporose vorliegt, kann man dann anhand einer Tabelle ermitteln, die sämtliche Risikofaktoren berücksichtigt.